Die Herausforderung
Ein Campus-Netzwerk ist nie statisch. Geräte kommen und gehen, Anforderungen verschieben sich zwischen den Semestern, und dieselbe SSID muss Laptops, Laborgeräte und eine wachsende Zahl von IoT-Geräten bedienen. Wird das manuell betrieben, verstärken sich zwei Probleme: Jede Änderung kostet Zeit im Betrieb, und Netzwerk- und Security-Tools driften in getrennte Silos auseinander, die von Hand abgeglichen werden müssen.
Die Universität Basel wollte, dass der Betrieb mit Automatisierung skaliert statt mit Personal, und dass Routineanfragen von denjenigen erledigt werden, die sie stellen, im Self-Service statt über eine Ticket-Warteschlange.
Der Ansatz
Der Kern war die Integration: Infoblox, Extreme Management Center und der Cisco Wireless Controller wurden so verbunden, dass Host-Informationen automatisch zwischen ihnen fliessen, mit einem Self-Service-Portal und einer API darüber.
Was wir gebaut haben
Die Integration machte aus drei manuellen Routine-Abläufen automatisierte:
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Automatisiertes Geräte-Onboarding
Die Integration von Infoblox mit Extreme Management Center synchronisiert host-spezifische Informationen (VLAN, MAC, Zertifikate) für die Netzwerkzugangskontrolle (NAC) zwischen den umliegenden Systemen und Extreme XMC. So entfällt ein manueller Abgleich, und es gibt kein Silo zwischen Netzwerk- und Security-Tools. Ein Gerät wird identifiziert und automatisch mit den Diensten verbunden, auf die es zugreifen darf, unabhängig davon, wo und wann es sich mit dem Netzwerk verbindet.
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Wireless-Zugang für IoT-Geräte im Self-Service
Türschilder, Panels, Tablets und Gebäudeautomations-Systeme verbinden sich vermehrt über Wireless. Bei einer gemeinsamen SSID bedeutet das normalerweise einen allgemein bekannten Preshared Key, der regelmässig und nach jedem Vorfall geändert werden muss, was Aufwand verursacht. Die Integration von Infoblox mit dem Cisco Wireless Controller erzeugt pro Client einen individuellen PSK, der mit dessen MAC-Adresse verknüpft und in Infoblox hinterlegt wird. Auf Basis dieses Keys und der MAC-Adresse erhält das Gerät automatisch ein eigenes VLAN und ein eigenes Security-Profil, sodass Clients mit unterschiedlichen VLANs und Profilen dieselbe SSID nutzen und der allgemeine Key entfällt.
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DNS und DHCP im Self-Service
Ein eigens entwickeltes Self-Service-Portal erlaubt Usern, ihre eigenen DNS- und DHCP-Einträge und -Optionen zu verwalten. Verschiedene Funktionen und Systeme werden hinter einer einheitlichen Weboberfläche zusammengefasst, und das Portal ist mandantenfähig, sodass verschiedene Einheiten ihre eigenen Einträge verwalten, ohne den Betrieb einzuschalten.
Das Ergebnis
Routine-Onboarding, Wireless-Bereitstellung sowie DNS- und DHCP-Änderungen landen nicht mehr als einzelne Tickets bei der Betriebsabteilung. Ein kleines Team kann ein grosses, dynamisches Campus-Netzwerk betreiben, und diejenigen, die einer Anfrage am nächsten sind, erledigen sie selbst, über ein Portal, das um ihre Bedürfnisse herum gebaut ist.