Die Herausforderung
sciCORE ist das Zentrum für wissenschaftliches Computing der Universität Basel. Solche Workloads belasten das Netzwerk dauerhaft und stark, und ein über die Jahre organisch gewachsenes Netzwerk begegnet dieser Last meist mit Flickwerk statt mit Struktur.
Leistung, die mit Komplexität erkauft wird, wird zur Belastung. Jede Ausnahme, jede einmalige Verbindung und jeder undokumentierte Pfad muss bei der nächsten Änderung am Netzwerk erneut verstanden werden. Ziel war ein Design, das die Leistung liefert und dabei handhabbar bleibt.
Der Ansatz
Wir gingen die Aufgabe als Design-Aufgabe an, nicht als Flickarbeit, und wiesen das Design nach, bevor es jemals den Produktivbetrieb berührte.
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Für die Struktur entwerfen, nicht für die Symptome
Statt die gewachsene Topologie zu erweitern, entwarfen wir eine saubere, skalierbare Struktur: ein Spine-Leaf-Fabric, bei dem Kapazität durch das Hinzufügen von Leaves wächst und der Pfad zwischen zwei beliebigen Punkten vorhersehbar ist.
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Im Labor validieren
Das Design wurde zunächst in einem Netzwerklabor aufgebaut und getestet: ein 100G-Spine-Leaf-Fabric mit MLAG, durchgängig modelliert, sodass sein Verhalten bekannt war, bevor ein einziges Produktivgerät neu konfiguriert wurde.