Die Herausforderung
Für einen Energieversorger wird Cybersecurity zu einem Kernbestandteil der Versorgungssicherheit. Mit der Digitalisierung von Messung, Monitoring und Steuerung wachsen Informationstechnologie (IT) und Operational Technology (OT) zusammen, die historisch physisch getrennt waren. Diese Konvergenz öffnet neue Angriffsvektoren, und die Netzwerk- und Sicherheitskonzepte, die für die alte, getrennte Welt gebaut wurden, passen nicht mehr.
Eniwa brauchte ein Fundament, auf dem sich die digitale Transformation aufbauen liess: eine Architektur, die sicher war, aber auch effizient und organisatorisch beherrschbar, kein Sicherheitsmodell, das die Organisation gar nicht betreiben könnte.
Der Ansatz
Wir haben es mit Eniwa in drei bewussten Schritten erarbeitet: zuerst die Realität verstehen, dagegen entwerfen, dann den Entwurf in etwas Umsetzbares überführen.
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Ist-Zustand: von der Büro-IT bis zum Kraftwerk
In Workshops mit den Fachabteilungen erfassten wir das aktuelle Netzwerk, die Infrastruktur und die Organisation über das ganze Unternehmen hinweg. Auf dieser Grundlage liessen sich die Anforderungen der Gesamtorganisation diskutieren und spezifizieren.
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Eine gemeinsame Zielarchitektur
Gemeinsam entwickelten wir eine IT- und OT-Zielarchitektur, die die Sicherheit optimiert und dabei die realen organisatorischen und technischen Gegebenheiten berücksichtigt. Ihre Designprinzipien:
- Segmentierung und Zonierung nach Sicherheitsniveau
- Ein starker Fokus auf Endpoint-Security
- Aufbauen auf der bestehenden Systemlandschaft und Toolchain
- Automatisierung und Self-Service, wo sie den Aufwand senken
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Eine pragmatische Roadmap
Aus der Zielarchitektur definierten wir konkrete Arbeitspakete und formulierten die Entscheidungen, die sie erforderten. Jedes wurde nach Dringlichkeit und Aufwand priorisiert, gegen andere Projekte und die interne Kapazität abgewogen und in eine realistische Roadmap mit klarer Reihenfolge überführt.
Das Ergebnis
Eniwa hat ein sicheres, stabiles Fundament für seine digitale Transformation, und ebenso wichtig eine Roadmap, die sich mit dem vorhandenen Team und den vorhandenen Ressourcen tatsächlich umsetzen lässt. Die Architektur ist auf Sicherheit, Effizienz und organisatorische Beherrschbarkeit zugleich ausgelegt, statt das eine gegen das andere einzutauschen.